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Nr. 1/2008, Bremen, den 3.1.2008, Nr. 251  11 Jahre Jan Frey, Verlag: Danksagung

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(...) Wer braucht ein dickes schwarzes Protzauto für fünf Minuten Fußweg zum Job, wer ein riesiges Büro mit Kunst an den Wänden, wer eine eigene Sekretärin, wenn man seine Arbeit auch alleine im Griff hat? Eindeutig: der Chef oder die Chefin. (...)
 
Aus: ‚Von der Dame zur Königin' von Ina Kirsch, In: Financial Times Deutschland, 28.12.2007

Das Bild zeigt ein Fahrrad, das an einem Verkehrschild angeschlossen ist. Im Mittelgrund sieht man einen Fahrradweg und eine Autostraße, die Stader Straße. Im Hintergrund strahlen die Lichter der großen Tankstelle an der Kreuzung von Bismarckstraße und Stader Straße. Man kann Autos erkennen, die auf dem Gelände der Tankstelle parken. Das Bild kehrt die gewöhnliche Wahrnehmung der Verkehrsmittel in unserer Gesellschaft um: Das Fahrrad steht im Vordergrund, das Auto im Hintergrund.
 
Das Fahrrad verbraucht sehr wenig Treibstoff, nämlich die Nahrung, die der Mensch braucht, um radeln zu können. Es braucht also keine Tankstelle. Es erzeugt nur die Abgase, die ein Mensch beim Atmen erzeugt. Ein Fahrrad macht wenig Lärm. Seine Herstellung verbraucht im Vergleich zur Herstellung eines Autos wenig Rohstoffe.
 
Es braucht sehr wenig Stellfläche. Die Stellfläche muß nicht hergerichtet werden wie bei einem Parkplatz. Es braucht weniger Fläche zum Fahren, weil die Spurbreite gering ist.
 
Es besteht aus wesentlich weniger einzelnen Teilen. Ein Mensch kann ein Fahrrad alleine anheben. Man kann ein Fahrad leichter selbst reparieren als ein Auto.
 
Im Auto sitzt sehr oft auch nur ein Mensch. Man kann ein Fahrrad in öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus, Straßenbahn und Eisenbahn mitnehmen. Man kann einen Anhänger an das Fahrad hängen und damit Kinder oder Gegenstände transportieren.
 
Für einen neuen Kleinwagen ist achttausend Euro sicher kein schlechter Preis. Für ein gutes, neues Fahrrad würde ich fünfhundert Euro bezahlen. Wenn man für Mutter, Vater und ein Kind jeweils ein gutes Fahrrad und etwas Zubehör (einen Anhänger Regenkleidung, Packtaschen) kauft, muß man vielleicht zweitausend Euro ausgeben.
 

 
Ein Fahrrad nachts
 
Wenn eine Famile sich also ein Auto kauft, erzeugt sie einen höheren Umsatz (höheren Gewinn?) als beim Kauf von drei Fahrrädern.

Vgl. auch:

Autos nachts

Begegnungen 3

Klein Mexiko - Ohne Autos

Fassaden (2) über die Tankstelle Stader Straße/ Bismarckstraße

Auch Charlie Dittmeier benutzt ein Fahrrad in Phnom Penh. Bitte lesen Sie Charlie Dittmeiers Mission-Notebook-Einträge vom

24 November 2005,

3. Januar sowie 20. und 21. Juli 2006

und 11. November 2007

über seine Erfahrungen mit dem Radfahren.Die Links führen auf die letzte Notiz des Jahres. Bitte ggf. nach unten scrollen!

Sehr anschaulich sind zwei Webseiten über der unterschiedlichen Platzbedarf beim Transport mit Auto, Bus oder Rad:

Ein Beispiel aus Münster in Deutschland

und ein Beispiel aus Denver in den USA

Erheiternd ist schließlich ein Bericht aus New York über die Entdeckung der Langsamkeit im Ferrari.

Bitte beachten Sie auch die Informationen der internationalen Plakatgruppe Loesje, die junge Menschen in Europa und Asien zu Botschaftern der sogenannten UN-Milleniumsziele für Armutsbekämpfung ausbildet.

Nächste Folge 'Alltag in Bremen'
Dienstag, den 22.1.2008.
Ich bitte die Leserschaft um Entschuldigung. Ich hatte eine Menge Text ins Englische zu übersetzen.

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