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Folge 17/2002, Bremen, den 10.04.2002

Drogenkonsum am Gustav-Detjen-Tunnel

        
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Gartenarbeiter beim Müllsammeln
 
01.10.2001: Hinter dem Gustav-Deetjen-Tunnel sammelt Herr Borowski, ein Gartenarbeiter von Stadtgrün, Müll von einer Wiese ein: Nach zirka vierhundert Quadratmetern ist der Eimer voll.


Gartenarbeiter und Kollege mit ihrem Kleinlaster
 
Herr Borowski und sein Kollege Herr Schmidt mit ihrem kleinen Lastwagen: Im Sommer wird die Ladefläche innerhalb eines Tages dreimal voll mit eingesammeltem Müll aus verschiedenen Grünanlagen.




Gartenarbeiter und Kollege im Park, in dem Drogenkonsum und -handel stattfindet.
 
Die beiden Mitarbeiter von Stadtgrün führen mich zu einer kleinen, mit Sträuchern umwachsenen Nische in einer Mauer, die am Rande der Wiese verläuft. Dort treffen sich Abhängige zum Drogenkonsum und zum Dealen.

 
01.10.2001: Gustav-Deetjen-Tunnel

01.10.2001
Herr Borowski von Stadtgrün sammelt auf der Wiese unmittelbar hinter dem Deetjen-Tunnel am Bahnhof Müll ein. In einem kleinen Eimer haben sich Bier- und Limonadendosen angesammelt. Ich frage ihn, auf welcher Fläche Abfall gefunden habe. Er deutet hinter sich auf die Wiese: 'Dort, auf etwa vierhundert Quadratmetern.' Wir gehen zu dem Kleintransporter, mit dem er und sein junger Kollege Herr Schmidt von Anlage zu Anlage fahren. Im Sommer werde die Ladefläche innerhalb eines Tages dreimal voll. Die beiden wollen mir noch etwas zeigen. Sie führen mich zu einer kleinen, mit Sträuchern umwachsenen Nische in einer Mauer, die am Rande der Wiese verläuft. Dorthin würden sich Abhängige sehr oft zum Drogenkonsum zurückziehen. Sie säßen dort oft auch einfach zusammen und tränken. Neulich sei die Polizei mit Kollegen mitgegangen, um solche Plätze zu erfassen oder so. Genau wisse er nicht, was die da gemacht hätten. Auf der anderen Seite der Straße, etwa zweihundert Meter hinter dem Elefantendenkmal, sei eine Art Trafohäuschen. Dahinter würden sich auch oft Drogenabhängige aufhalten. Ich fahre hin. Der Ort ist unscheinbar: Ich finde eine Spritze und ein wenig Müll.

02.10.2001
Ich frage nach bei Herrn Kunze in der Pressestelle der Polizei, welcher Art dieser Einsatz gewesen sein könnte. Er macht sich kundig und teilt mir mit, dass die Kripo und Zivilfahnder der Wache Innenstadt diese Plätze im sogenannten Hohenlohe-Park sehr oft im Rahmen ganz normaler Ermittlungen aufsuchen. Die Drogen, die dort konsumiert würden, würden im nahegelegenen Bahnhof gekauft. An den besagten Plätzen finde starker Drogenkonsum und -handel statt. Deshalb sei die Polizei auch um dauernde Präsenz bemüht.

30.03.2002
Auf Nachfrage bestätigt mir Herr Rezewski vom Lagezentrum der Polizei, dass die Verhältnisse in dem Gebiet bezüglich Drogenkonsum und-handel im wesentlichen heute noch so sind wie im Oktober letzten Jahres.

Vergl.: Wieder besucht 2a

Bierwerbung am Junkie-Treffpunkt Sielwall

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