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Nr. 24/2012, Bremen, den 30.11.2012, Nr. 364,   10 Jahre kleinmexiko.de: Danksagung

Foto-Notizblock: Lieferfahrräder auf dem Vormarsch?


        
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ALLTAG IN BREMEN
FOLGE 024-12:
FOTO- NOTIZBLOCK: LIEFER-FAHRRÄDER AUF DEM VORMARSCH?




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Dieses Foto zeigt vor allem drei Arten von Fahrrädern. Im Vorder- und Mittelgrund sieht man zwei Räder, die eine Box über dem Hinterrad haben, in der zubereitete Speisen ausgeliefert werden können. Solche Lieferfahrräder für Speisen-Bringedienste habe ich das erste Mal gesehen. Bis zu jenem Augenblick, in dem ich dieses Foto gemacht habe, ging ich davon aus, dass solche Dienste in der Hauptsache Autos und Motorroller benutzen.
 
Gelegentlich rast sogar ein Motorroller einer derartigen Lieferfirma mit ziemlich hoher Geschwindigkeit durch unseren Stichweg, der für motorisierten Verkehr gesperrt ist. Wenn die sich in dem Foto andeutende Veränderung durchsetzen sollte, müßte ich rasenden Motorrollern in unserem Stichweg vielleicht auch seltener ausweichen. Und auf etwas weniger Benzingestank könnte ich dann auch hoffen.
 
Direkt hinter diesen beiden Lieferrädern sieht man Packtaschen hervorlugen, in denen Zeitungen verstaut werden können. Dass Tageszeitungen in einem städtischen Bezirk ausschließlich per Auto oder Motorroller an Kunden ausgeliefert werden, ist seit Jahrzehnten relativ selten. Auf dem Lande mag das schon anders aussehen.
 
Oben links im Bild ist ein Postboten-Fahrrad abgebildet. In meiner Kindheit, die nun schon etliche Jahrzehnte zurückliegt, lieferte ‚unser' Land-Postbote seine Sendungen mit Hilfe eines Rades aus.
 
Ich meine mich zu erinnern, dass er für die Briefe lediglich eine Umhängetasche hatte. Später muss die Menge der zuzustellenden Sendungen oder/ und die räumliche Ausdehnung des Zustellbezirkes größer geworden sein, denn irgendwann kam der Postbote oder die Postbotin mit dem Auto. Freilich: Im 20. Jahrhundert genügte vielen Landpostboten über Jahrzehnte ein Fahrrad als Fortbewegungsmitttel.
 
Und es sieht so aus, dass selbst private Paketzustelldienste zukünftig vermehrt Lastenräder einsetzen. Ich habe jedenfalls schon einige Exemplare dieser Lastenräder an mir vorbeisausen sehen, zu schnell natürlich, als dass ich meine Kamera hätte zücken können. Radkuriere, die alles Mögliche befördern, gehören ja sowieso schon zum Straßenbild. Und vor zwei Jahren habe ich zum ersten Mal bewußt ein Gefährt im Straßenverkehr gesehen, das die Holländer 'bakfiets', d.h. Kastenfahrrad, nennen. Diese Kastenfahrräder haben einen großen Holzkasten vor dem Lenker. In diesem großen Holzkasten kann man z.B. Kinder oder aber auch Großeinkäufe transportieren. Insofern sind die Lieferräder von Speisen-Bringediensten schon fast Nachzügler einer Bewegung, die bei den vielfältigen Hol- und Bringe(dienst)leistungen in der Gesellschaft nicht mehr unbedingt auf (verbrennungs-) motorisierte Fortbewegung setzt.

Bitte werfen Sie auch einen Blick auf Charlie Dittmeiers Foto von einem Bambusfahrrad in Kamdodscha. Der Bericht datiert vom 2. November 2012. Der Link führt auf die letzte Notiz des Tagebuches. Bitte nach unten scrollen!

Vgl. auch:

Langsam (1)

Begegnungen in einer autofreundlichen Welt
 
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Freitag, den 14.12.2012

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