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Folge 34b/2002, Bremen, den 12.06.2002               Immer noch sehenswert: 'Linie 1'
        
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6:10
Am Ziegenmarkt sehe ich in einem türkischen Gemüseladen schon Licht. Vor der Tür steht ein Kleintransporter.

6:20
Ich gehe langsam zum Sielwall zurück.Ein Liebespaar knutscht.

6:25
Die Diskutanten haben ihr Sperrmüll-Wohnzimmer verlassen. Ein älterer Mann ausländischer Herkunft schraubt Teile von einem der Fahrräder ab, die ebenfalls auf dem Spermüll gelandet sind. Er lädt die Teile auf einen kleinen Anhänger, den er hinter sein Mofa gespannt hat.

6:30
Ich gehe in einen weiteren türkischen Imbiss in der Nähe der Sielwall-Kreuzung. Auch hier hat man rund um die Uhr geöffnet. Ich bekomme eine Tasse Tee eingeschenkt.



6:40
Ich gehe den Ostertorsteinweg weiter hinunter. In einer Kneipe sind die Stühle in Reih und Glied auf die Tisch gestellt, damit geputzt werden kann. Die Bäckerei auf der gegenüberliegenden Straßenseite hat einen der ersten Gäste, der im Stehen seinen Morgenkaffee trinkt. Autos sind noch rar, aber die Radler werden mehr.



6:50
Ich bin wieder am Ziegenmarkt. Ein Blumenhändler bestückt seinen Verkaufswagen. Er verkauft seine Ware jeden Werktag ab 7 Uhr. Seine ersten KundInnen sind Menschen, die etwa für KollegInnen im Büro oder in der Schule einen Strauß zum Geburtstag oder einem anderen Anlaß brauchen.



7:00
Im Verbrauchermarkt wird das Foyer gesäubert. Der Laden ist hell erleuchtet: Ich sehe eine dunkelhäutige Frau, die zwischen den Regalen putzt.

 


7:05
In einer anderen Bäckerei erzählt mir die Verkäuferin, dass sie seit 4:45 Uhr im Laden sei und Vorbereirungen für den Tag treffe. Im dem Gemüseladen nebenan, den ein Deutscher betreibt, räumt der Chef die Ware ein.



7:15
Ich gehe langsam zum Sielwall zurück. Unterwegs treffe ich einen Straßenkehrer bei der Arbeit. Er hat seinen Wagen mit einem Plastikblumenstrauß geschmückt.

7:25
Am Sielwall sehe ich den ersten Radkurier, der sehr gemächlich seinem Ziel entgegenfährt. Ich gehe wieder Richtung Ziegenmarkt, vorbei am Liebespaar, das immer noch in inniger Umarmung verweilt Doch die Ruhe schwindet langsam. Immer mehr Autos brausen durch das Viertel.



7:45
Das erste Kind, das zur Schule eilt, fällt mir auf. Der Waschsalon hat geöffnet, schon seit 7:00 Uhr, wie ich dem Schriftzug auf dem Fenster entnehme. Später gehe ich in einen anderen Waschsalon. Dort herrscht ebenfalls gähnende Leere. Hier öffnet sich die Tür schon um 6:00.



8:00
Ein Drogeriemarkt wird beliefert. Allmählich wird es richtig lebhaft und auch laut auf der Straße. Ich fahre nach Hause.


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vgl. auch:

Ein Morgenspaziergang

Geschäfte in citynahem Viertel


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Sonntag, den 16.06.2002


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