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20.04.2002
Burghardt Adam aus Bremen,


Moin Jan,
erstmals Glückwunsch zu Deiner Site! Nach Lektüre der Rubrik 'Alltägliches' (reicht für heute) bekräftige ich meinen spontanen Namen: 'Heinrich Zille der Worte' ausdrücklich. Erlaube mir trotzdem drei Anmerkungen:
- Die Photos der Startseite sind zu wenig aufgelöst, es sind kaum Einzelheiten zu erkennen.
- Entweder ich mache etwas falsch, oder Dei 'Eingang für Stammgäste' funktioniert nicht.

 

- In Alltägliches Seite 2 wundere ich mich über Deinen Tonfall, als wärest ausgerechnet Du strammer CDU/DVU-Parteigänger.Man kann die Formulierungen so verstehen, als wären alle Drogis Verbrecher.
- Als Ergänzung zur in Seite 19 genannten Vogelschar muß ich sagen, daß wir mitten in Huchting im 'Böses Park' regelmäßig auch einen Specht klopfen hören.
Ansonsten zitiere ich ausnahmsweise mal Hekmut Kohl und sage 'Weiter so!'
         Wenn du Optimist werden und das Leben begreifen willst, dann hör auf, daran zu glauben, was gesagt und geschrieben wird, sondern beobachte und forsche selbst.
Anton P. Tschechow

Wenn ich verstehen will, bringe ich alles unter. Das, was ich auf den Schultern trage, ist kein Kopf, sondern ein ‚Haus der offenen Tür'.
Wenedikt Jerofejew: Die Reise nach Petuschki

Eines Tages kam der Rabbi von Krakau in das Zimmer, wo sein Sohn in tiefem Gebet versunken war. In der Ecke stand eine Wiege mit einem weinenden Kind. Der Rabbi sagte seinem Sohn: 'Hörst du nicht, dass das Kind weint?' Der Sohn sagte: 'Vater, ich war in Gott versunken.' Da sagte der Rabbi: 'Wer in Gott versunken ist, der sieht sogar die Fliege, die auf der Wand kriecht.'
Aus: Für jeden neuen Tag, Heft 21 (Hrsg: Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste, Berlin und Stuttgart)

Die besten Entdeckungsreisen macht man nicht in fremden Ländern, sondern indem man die Welt mit neuen Augen betrachtet.
Marcel Proust

Geh ruhig und gelassen durch Lärm und Hast
und sei des Friedens eingedenk,
den die Stille bergen kann.
Stehe, soweit ohne Selbstaufgabe möglich,
in freundlicher Beziehung zu allen Menschen.
Äußere deine Wahrheit ruhig und klar
und höre den anderen zu, auch den Geistlosen und Unwissenden, auch sie haben ihre Geschichte.

Aus einer Inschrift von 1692
in der Kathedrale St. Paul
in Baltimore/ USA


Schnecken sehen mehr von der Welt
Loesje


Jedem seine Wirklichkeit.
Luigi Pirandello


For every complex problem there is a solution that is concise, clear, simple, and wrong.
H. L. Mencken


Was ist das Schwerste von allem?
Was dir das Leichteste dünkt:
Mit den Augen zu sehen,
was vor Augen dir liegt.

Johann Wolfgang von Goethe


Man achte gerade auf kleine Dinge, gehe ihnen nach. Was leicht und seltsam ist, führt oft am weitesten.

Ernst Bloch


Siebenmal siehst du nicht her, aber beim achten Mal verdammst du sofort.

Bertolt Brecht


Wer viel fragt, kriegt viel Antworten.

Arbeiterweisheit


Denn die Einen sind im Dunkeln
Und die Anderen sind im Licht
Und man siehet die im Lichte
Die im Dunkel sieht man nicht.

nach Bert Brecht: Dreigroschenoper


THE TRUTH IS OUT THERE!

Werbung an einem Kaugummiautomaten


Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch endlich an die Sonnen.

Sprichwort


Jeder Schatten gibt ein schwer zu übersehendes Kennzeichen für 'sein' Objekt ab.

Werner Ebeling, Horst Engelbrecht: Kämpfen und Durchkommen


Grundsätzlich muß versucht werden, sich in die Lage dessen zu versetzen, der die Spuren verursachte.

W. Ebeling, H. Engelbrecht: Kämpfen und Durchkommen


Wir brauchen keine anderen Welten, wir brauchen Spiegel.

Stanislaw Lem: Solaris


Es ist schwieriger, der Namenlosen zu gedenken als der Berühmten.

Walter Benjamin


Wer viel sammelt,
verliert notwendig Wichtiges.

Laotse: Tao te king /übers. v. Richard Wilhelm


Halbwissen ist eine gefährliche Angelegenheit.

Englisches Sprichwort


Ein kleines Medium, das man selber hat, ist besser als ein großes, das die anderen haben.

Volksfoto Nr. 2, Zeitung für Fotografie, S. 59

 
25.05.2002
Burghardt Adam aus Bremen,


Betrifft 'Augenhöhe 110'

Moin Jan,
warum erforschst Du diese Sichtweise nicht weiter? Auch wenn wir 'Erwachsene' im Zusammenhang mit Unfallgefahren im Straßenverkehr ab und zu lesen, daß Kinder ein anderes Blickfeld haben - so richtig verstehen können wir es kaum. Deine Gegenüberstellung der Augenhöhen macht so manches er'sicht'icher. Ich denke, es gibt noch unendlich viel andere Situationen, in denen wir 'Erwachsenen' nicht daran denken, wie es wohl für ein Kind erkennbar ist ...
Gruß!

 

P.S.: Was ist eigentlich aus dem kleinen 'Laden'(Wupperstr. Ecke Ruhrstr.) aus meiner Kinderzeit geworden, in dem ich manchmal Süßigkeiten kaufen konnte?Eigentlich war es kein Laden, sondern ein ganz normales Reihenhaus mit Klingeln am Eingang. Drücktest Du auf die richtige Klingel, wurdest Du durch den Hauseingang nach rechts in einen kleinen Verkaufsraum geführt, in dem auch 'nach Feierabend' und am Wochenende allerlei Kleinkram (und wohl auch alkoholisches) gekauft werden konnte.

Anmerkung der Redaktion: Den Laden gibt es schon lange nicht mehr. (vgl. Schneisen, 2)
28.05.2002
Burghardt Adam aus Bremen,


Zur 'Linie 1':
Moin Jan,
2 kleine Anmerkungen zu Deiner sehr kalten! Dokumentation, nach der eine Stadt anscheinend nur aus Haltestellen und Gebäuden besteht. Bewohner gibt es also überhaupt nicht, in den verschiedenen Stadtteilen herrscht auch keinerlei Leben - von Stadtteil zu Stadtteil unterschiedlich, nicht einmal Fahrgäste existieren, die mit ihren jeweiligen Fahrtstrecken auch einen Sinn verfolgen. Nur 2 Straßenbahnfahrer und der Photograph aus dem Hintergrund.:
- Barbarossastr.:Ich erinnere mich, in den 'späten' 60er Jahren des 20. Jahrhunderts jeden Sonntag in der Barbarossastraße gewesen zu sein - zum Kindergottesdienst.
 

Dieser fand in einem (nach meiner Erinnerung) unbedeutenden Gebäude im Wohngebiet statt und wurde durchgeführt von Pastor Lubkoll (und manchmal seiner Frau?). Auf jeden Fall existierte 'damals' dieses Wohnviertel schon.
Seite 8 der Bahnfahrt: Das, was Du als 'leerstehendes Geschäftsgebäude' bezeichnest, war bis vor 2-3 Monaten eine Ambulanz der Berufsgenossenschaften zur Versorgung von Arbeitsunfällen. Die Ambulanz ist inzwischen umgezogen (worden), weil unter anderem dieses Gebäude abgerissen werden soll. Hier soll in den nächsten Jahren eine Art Autobahn gebaut werden, die das Güterverkehrszentrum (GVZ) mit dem Autobahnzubringer Arsten verbinden soll.
Trotz meiner anfänglichen Kritik beste Grüße!
07.06.2002
Burghardt Adam aus Bremen,


Betrifft 'Klein Mexiko im Kopf'

Moin Jan,
leider stolpere ich erst jetzt über eine kleine Passage in der Rubrik 'Klein-Mexiko in Kopf': Du verwendest im Zusammenhang mit der heutigen Entwicklung von Wirschafts- und Kapitalstrukturen ('Globalisierung')den Begriff VERLIERER für die vielen Menschen (auch hierzulande, erst recht aber auf anderen Teilen des Erdballs), die als 'nicht profitabel genug verwertbar' aussortiert (oder sehr boshaft: selektiert)'freigesetzt' wurden und weiterhin werden. 'Sollen sie doch zusehen, wo sie abbleiben...'
 

Der Begriff 'Verlierer' läßt assoziieren: Nur einer kann gewinnen - Wettkampf - faire Regeln - Chance - mit Anstand verlieren - Händeschütteln nach Ende des Wettstreits. Auf hochdeutsch: Take it easy! Wäre es nicht besser, den Begriff 'Herausgetretene' (in Mitteleuropa) bzw. 'Zum Tode verurteilte' (in weiten Bereichen Süd- und Mittelamerikas, großen Teilen Afrikas und Asiens) zu verwenden? Der Begriff 'Verlierer' übertüncht, daß es Verantwortliche für ihre Lebensbedingungen gibt, die nur deshalb zu den 'Gewinnern' zählen, weil für sie Geld mehr bedeutet als Millionen von Verhungernden. Wer Kapital akkumuliert, ist 'Gewinner', wer dem Geld regelrecht geopfert wird, ist NUR Verlierer??? Jan, geh doch nicht der 'Sozialpartnerschaft' auf den Leim, nenn' die Dinge bei ihrem Namen! Gruß....

14.07.2002
Ulrich Römhild, Bremen


Lieber Herr Frey,
ich freue mich über den Internetauftritt von Klein Mexiko und finde die Seiten auch sehr schön lesbar in ihrem klaren Schwarz/Weiß.

 

Als Themenvorschlag habe ich die Veränderungen der Hamburger Str. / Hohwisch / Fleetrade. Wird durch den Umbau der Charakter der Str. anders? Wo bleiben die kleinen Leute im Straßenbild?

14.07.2002
Burghardt Adam aus Bremen,


Betrifft Konzept von 'Alltag in Bremen'

Moin Jan,
Du machst es mir schwer. Wenn ich Deine Ausgaben 1-3 von 'Klein Mexiko' anschaue, und dazu Deine Internet-Kolumne 'Alltägliches', weiß ich nicht mehr, was Du eigentlich darstellen willst. - Lebensbedingungen und die Hintergründe dazu
- 'Architektonische' Schilderung einzelner Straßen/Gebäude
- Trostlosigkeit
- Sichtweisen von im doppelten Sinne 'kleiner' Leute
- Stadtteilgeschichte auf kleinster Ebene
- Deinen Weltschmerz
Jan, was spricht dagegen, daß Du für Dich eine Linie findest? ('Linie' ist jetzt nicht im Sinne Stalin's gemeint!)
 

Auch wenn Du Dich vielleicht als 'Wanderer zwischen den Welten' fühlst:
Um nicht selber zu versinken in der uferlosen Welt, brauche (zumindest) ich einen festen Bezugspunkt. Von diesem Punkt aus (in meinem Fall: Drang nach Gerechtigkeit) läßt sich Stück für Stück eine 'Landkarte' entwickeln, auf der man lernt, sich zu orientieren. Und sich Ziele zu setzen. Auch: Gegner zu erkennen, zu benennen und anzugehen. Dazu gehört auch die Fähigkeit, gelegentlich 'Prügel' einzustecken, teilweise in Form von Tränengas, Gummiknüppeln, knochenbrechenden Wasserwerfern, Pferdehufen, Verhaftungen, Schmähungen, Denunziationen, beruflichen Nachteilen und und und... ABER ES IST EINE KLARE LINIE; DIE MAN VERTRITT!!!

21.07.2002
Burghardt Adam aus Bremen,


Betrifft:FRAGEN AN DIE ... HAND

Ergänzungsvorschläge:
- Kannst Du es ertragen, selber gestreichelt zu werden?
- Wessen Hand hast Du schon widerwillig geschüttelt?
- Hast Du schon den Stein der einer/einem anderen gedacht war, abgefangen?
- Ist Dir eigentlich klar, was Du schon alles geschaffen hast?
- Weißt Du, daß Du noch viel mehr schaffen kannst?
- Ballst Du Dich manchmal in der Tasche zur Faust?

 

- Warum bildest Du die Faust NUR in der Tasche?
- Was hält Dich davon ab, in die Fresse zu schlagen, die andere Menschen erniedrigt?
- Frei nach Bettina Wegener's 'Sind so kleine Hände':
Sind so viele Hände, kennen sich nur nicht;
wenn die einzelne nicht mag, gewinnt der Bösewicht.
Sind so viele Fäuste, mit ganz kleiner Kraft;
kommen sie zusammen, ist schon viel geschafft...
02.09.2002
Louis F. Schürmann, Bremen


Betrifft: Konzept allgemein

Sehr informativ, sehr interessant!!

 

 
25.11.2002
Burghardt Adam aus Bremen,


Betrifft: Die Zeile

Moin Jan,
Zum Thema 'Ladenzeile' an der Ecke B.d.3 Pfählen/Stader Straße fallen mir auch manche andere Namen / Geschäfte aus meiner Kindheit ein:
Drogerie Kayser (Mann früh verstorben, Frau führte den Laden mit viel Engagement weiter bis ... bis wann eigentlich? Vielleicht können ihre Kinder Auskunft geben: Ursula, Henning oder Thilo? Juwelier Kunze (auch er ist früh gestorben)
Bäckerei Rudolf Schickel, ist irgendwann um 1970 herum aufgegeben worden. Warum? Vielleicht können die Töchter Cordula oder Wilja Auskunft geben?
Fernsehhändler Peter Horn, heute an der Bismarckstraße sowie mit mehreren Geschäften im Stadtgebiet vertreten.
An der Ecke der Lebensmittelladen 'Brema' /'COOP' als Nachfolger der Niederlassung der 'Konsum-Genossenschaft Vorwärts' im heute nicht mehr existierenden Laden an der Einmündung der Wupperstr. / B.d. 3 Pfählen. Werbespruch: 'Kaufe Gutes Vorteilhaft'.
 

Hier gab es noch u.a. Milch, Butter und Margarine abgewogen bzw. abgefüllt so wie man/frau es haben wollte. Lange bevor das Ehepaar Ahlers ihr Geschäft eröffneten.Etwas weiter Richtung Stader Str. gab es in einem etwas zurückliegenden Haus u.a. einen An- und Verkaufsladen mit diversem Kleinkram. Auf der anderen Straßenseite, kurz vor dem damaligen BMW - Händler Müller-Nielsen befand sich in einer winzigen Werkstatt eine Firma, in der Autokennzeichen geprägt und gefärbt wurden. Inhaberin und einzige Beschäftigte war Margret Frederdorf(f?). .
An der Ecke zur Bennigsenstraße, an der bis vor Kurzem die 'Bremer Bank' eine Filiale hatte, waren damals nicht nur die Bremer Bank, sondern auch ein 'Spirituosen-Händler'.
Dazwischen gab es eine Telefonzelle und einen Briefkasten. Der Briefträger kam damals noch zweimal täglich und brachte die Post.
Falls weitere Erinnerungen gewünscht sind, bitte fragen. Gruß ...

(Die Redaktion freut sich über alle Dokumente, die den Alltag - auch früherer Tage - ins Gedächtnis rufen.)

25.11.2002
Horst Schneegaß aus Oldenburg,


Betrifft: 070-02: Schlagzeilen (2)

Lieber Jan, dass du die Frage 'Wieviel Gesundheit können wir uns überhaupt noch leisten?' zitierst, nährt in mir den Verdacht, dass du dies ironisch meinst - gezielt auf das Medizin/Pharmakartell. Nun ist es aber doch so, dass unsere Gesundheit ein 'Gut' ist, also dem Warentausch prinzipiell zugänglich, bzw. zuführbar. Und eine unangemessene ideelle Sichtweise auf diese Tatsache lässt häufig jenen Aspekt des Gesundheitswesens übersehen, dass sehr viele Menschen sich Krankheiten 'leisten', die sie sich finanziell eigentlich gar nicht leisten können .
 

Was ich unverantwortlich finde. Es ist okey, wenn sie sich in ihrer Freizeit - als Hobby sozusagen - schwerwiegende Symptome zuziehen. Im Prinzip! Aber ich bin Realist genug, zu akzeptieren, dass hier zwischen Freizeit und Lebenszeit (also Arbeitszeit) nicht zu trennen ist. Infolgedessen ist die eingangs zitierte Frage mehr als berechtigt und deine Ironie lenkt die Gedanken der Menschen in eine unrealistische, vielleicht sogar gefährliche Richtung.

Gesundheit! Horst Schneegaß

03.01.2003
Thomas Putze, Pohang, Südkorea


Betrifft: Konzept der Veröffentlichung

Hallo Herr Frey
Im koreanischen Pohang des nachts surfend bin ich auf ihre site gestossen und moechte Ihnen nur mitteilen, dass ich Ihre Sichtweise und Herangehensweise einfach beglueckend finde. Tatsaechlich findet sich hier in Korea ein aehnlicher Geist.
 


Hier gibt es sogar Fernsehsendungen mit Berichten ueber voellig banale Berufsalltage.
Viel Glueck im frischen Jahr, Thomas Putze

Die Redaktion bittet Herrn Putze sich noch einmal per gelber Post oder Fax +49 421 4915171 mit ihr in Verbindung zu setzen, da das hiesige mail-delivery-System die koreanischen Zeichen in der Adresse nicht erkennt. Danke!
14.02.2003
Burghardt Adam aus Bremen,


Betrifft: 'Konzept' der website

Moin Jan,
je mehr ich in der letzten Zeit von Deinen Gedanken lese, desto weniger verstehe ich sie. Willst Du auf erkenntnistheoretischen Pfaden wandeln? Willst Du das Leben der 'poorness' erkunden? Willst Du Dich mystischen Gedanken hingeben?
 

Deine (wohl gestorbene) Linie, das Leben anderer in ihrer Individualität und gleichzeitigen Gemeinsamkeit zu erkunden (Zeitschriften 'Klein Mexiko') scheint völlig verschwunden. Vielmehr ziehst Du Dich in Deine (kleine) Erlebniswelt zurück. Bitte entschuldige, Jan:
Ich weiß nicht (mehr), was Du wirklich willst.
Gruß, Burghardt

vgl. die Kolumne Was bleibt

28.04.2003
Fritz Hellbach aus Bremen,


Betrifft: Infos über Klein Mexiko

Hallo,
Ich war ganz überrascht, als ich -ganz zufällig- auf der Hompage von 'KleinMexico' landete.
 

Ich finde es sehr gut, dass man einige Informationen, die den Hintergrund der eigenen Wohnstätte betreffen, erläutert bekommt.
Habe erst mal das Newletter abonniert.
Viele Grüße
Fritz
vgl. Klein Mexiko als Ort

29.07.2003
Horst Schneegaß aus Oldenburg,

Betrifft: Fassaden 2, erstes Zitat im Kopfteil

Ergänzung: Die DIN-Norm gilt für materielle und immaterielle Güter.
 

Gibt es auch eine Norm für Menschen? Ja. Zumindest für junge Menschen. Sie heisst PISA. Auf sie trifft die zitierete Norm-Definition in allen Aspekten zu. Allerdings ist dieses Zitat nicht überprüft.

Horst

09.08.2003
Burghardt Adam aus Bremen,


Betrifft: 'Konzept' der website/ Themenvorschlag

Moin Jan,
Nach einer längeren Unterbrechung (ich mochte mir Deine innere Bauchnabelschau nicht mehr antun) habe ich wieder angefangen, Deine Site wöchentlich zu besuchen.
Da meine Frau und ich inzwischen einen Kiosk betreiben in dem wir auch Backwaren anbieten, standen wir vor der Frage, was wir mit den nicht verkauften Brötchen usw. machen sollten - es sind schließlich Nahrungsmittel und kein Müll.
Seitdem holt nahezu täglich die 'Bremer Tafel' auch bei uns Lebensmittel ab, wie in diversen anderen Läden auch.
 


Diese Lebensmittel werden anschließend kostenlos an Bedürftige abgegeben.
Jan, wäre diese Einrichtung, oder ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter, oder ihre 'Kunden' oder ihre 'Lieferanten' nicht mal eine Recherche wert?
Zumal meines Wisens die Verteilung auf dem ehemaligen Gelände der Polizei gegenüber vom TÜV zwischen den Straßen 'Bei den 3 Pfählen', Geortg-Bitter-Straße und Treviranusstraße stattfindet, also in unmittelbarer Nachbarschaft zu Klein Mexiko?

Gruß,Burghardt

vgl. Leserbrief von Horst Schneegaß aus Oldenburg vom 08.09.03
08.09.2003
Horst Schneegaß aus Oldenburg,

Betrifft: zu den Leserbriefen:

schön, dass Herr Adam wieder zu deinem Nabel zurückgefunden hat.
 

Hoffentlich entdeckt er bei Betrachtung von solch Kleinem das Große, das es widerspiegelt.

Mit großem Respekt für deine Arbeit,
Horst

24.04.2004
Reinhard Hammann , Mainz,

Betrifft: Artikel in der FR vom 15.04.2004

Sehr geehrter Herr Frey,
fand in der 'Frankfurter Rundschau' diesen Artikel, der mich veranlasste, Ihre Veröffentlichungen im Internet nachzulesen. War 1967/68 mehrere Monate in Bremen-Vegesack in der Bundeswehrschule stationiert,
 

und bewahre mir seitdem manche Erinnerung an Bremen, das ich an Wochenenden auf vielerlei Wegen durchstreifte. Ein großer Teil der Beobachtungen läßt sich jedoch auch auf andere Städte übertragen.

Herzliche Grüße aus Mainz

Reinhard Hammann


24.04.2004
Ursula Günthert, Basel,


Betrifft: Artikel in der FR vom 15.04.2004 und Katzenpost

Ich habe in der FR (15.4.04) von kleinmexiko gelesen und mich als Bremerin sofort in die homepage begeben. Die Berichte haben mich emotional sehr angesprochen, aber auch in historischer Hinsicht. Da ich aber doch das gedruckte Papier bevorzuge, habe ich die Hefte 1-3 bestellt.
 

Mein Kater Ghino di Tacco (Italiener) hat auch viel zu erzaehlen. Er kommt viel rum, weil er an der Leine gehen kann. Bei Autofahrten sitzt er angeschnallt auf dem Beifahrersitz. Auch im Zug sitzt er neben mir und hat schon Ausfluege im Ruderboot gemacht - alles ohne im Korb eingesperrt zu sein. Er ist eben gerne dabei und erlebt auch gerne neue Umgebungen, Hauptsache, ich bin dabei.

10.08.2004
Horst Schneegaß aus Oldenburg,

Betrifft: Ohne Nachrichten 14

Warum keiner die Umweltschäden angemessen - also mit dem Gefühl, handeln zu müssen - wahrnimmt, wußte schon Goethe
 

(oder war's Hartmut von Hentig): Der Mensch liebt nur, was er kennt.

Lieben Gruß. ,
Horst

12.08.2004
Horst Schneegaß aus Oldenburg,

Betrifft: Ohne Nachrichten 15

Nachrichten nicht zu lesen - die politischen wie auch die 'Aus aller Welt'-Nachrichten, die zu mehr als 80% dazu angetan sind, im Leser ein Gefühl latenten Bedrohtseins zu manifestieren - trägt viel zur mentalen Hygiene bei. Da wir gemeinhin dazu berufen sind, eh 'nur' im kleinen Kreise zu wirken (dort aber bitteschön unbedingt), so begünstigt der Verzicht auf Nachrichten nicht nur einen unverstellteren (noch interpretationsfreien)
 


Blick auf die Lage und die Wahrscheinlichkeit, publizierte Irrtümer nicht aufzugreifen - von den Nachrichten verschont zu werden, bedeutet konkret auch: in seiner Mitte zu bleiben, freier atmen zu können, sich nicht bange machen zu lassen und nicht irre. Ohne Angst erkennt der Geist klarer und unser Handeln wird nicht gleich blockiert. Wir handeln eher und unvoreingenommener, und sei es auch nur, weil wir kein Beispiel nennen können, wo Ähnliches auf der Welt schon nicht geklappt hat.

04.10.2004
Horst Schneegaß aus Oldenburg,

Betrifft: Inselverkehr

Hallo Jan!
Ich lese gerade deinen Langeoog-Bericht und erinnere mich an meinen Langeoog-Urlaub zurück vor ein paar Jahren. Ich habe noch gut im Ohr das dröhnende Pferdehufgetrappel auf den gepflasterten Straßen morgens um hatmantöne 7 Uhr .
 


Wo habt ihr gewohnt, dass ihr das nicht gehört habt? Oder wart ihr da schon auf und weg? Sollte man vielleicht mal ganz sachlich nebenbei erwähnen. (Ein sachlichlicher Stil reicht glaube ich völlig aus, um die Unmööööglichkeit dieses Zustandes angemessen anzudeuten.).

05.11.2004
Horst Schneegaß aus Oldenburg,

Betrifft: Parolen (14)

Hallo Jan.
Der Slogan 'Geiz ist geil' ist für mein Empfinden nicht unbedingt geschaffen worden, um eine erotische Verknüpfung beim Käufer auszulösen. Das Wort 'geil' dringt durch meinen Wahrnehmungs-Filter (andere sagen dazu: Erfahrung) immer noch als eine Reduzierung des Erotischen auf das rein (rein? - rein!)Triebhafte. Es wird nach meiner Beobachtung heute immer noch mit einem zumindest halbbewußten Anklang von Provokation, von Regelverletzung gebraucht, auch bei Jugendlichen, umso mehr bei Erwachsenen. Denn fast immer ist das Wort unpassend. Deshalb hat unsere deutsche Sprache ja auch das schöne Wort 'cool', wenn man etwas gut findet, ohne den Drang zu haben, es dem Mitmenschen unter die Nase reiben zu müssen.
 
'Schwingungen ersetzen Inhalte', sagt Franz-Josef Bogner (übrigens auch bei Partnerbörsen, vielleicht sogar gerade bei Partnerbörsen). (zu diesem Zitat vergl. auch Leserbrief vom 6.6.2005; die Red.) Und auf die Hervorhebung des Geizes als geil, springt m.E. des Deutschen starker, aber immer wieder erfolgreich zurückgehaltener, Drang nach Regelverletzung an ('Wollen hätt ich schon gemocht, nur dürfen hab i mi net getraut.' Karl Valentin.
 


Und Georg Kreisler: 'Denn was ein Brite für asozial hält, das macht ein Deutsche, der sich stark fühlt, immerzu. So bleibt auch Paule ein Nationalheld - ein Mann wie ich und ..... du?' aus: Der Paule)
 
Erotik als Werbung? Das war gestern. Die Nutzbarmachung der kleinkriminellen Energie des Menschen, seines Mobbing-Potentials, seines befreiten schlechten Gewissens, kurz: seiner mehrfach gebrochenen Widerstands-Mentalität für die Zwecke der Absatzsteigerung wird ja gerade erst entdeckt. Kaufen als Regelverletzung! Und dabei auch noch seine Bedürfnisse durch den Konsum erfüllt zu bekommen bis zum nächsten Schlag gegen die Gesellschaft. Der günstigst erworbene DVD-Player als handfeste Trophäe, daß man es nicht so einfach mit sich machen lässt.
 
Klappen tut's. Ich war letzte Woche in Oldenburg bei der Eröffnung von (es folgt der Name einer Elektronikkette; die Red.) und habe mit eigenen Augen gesehen, wie die aufgegeilten Menschen in 15 Meter langen Schlangen vor den 6 oder 8 Kassen standen und dort fließbandmäßig von den Kassiererinnen befriedigt, bzw. abkassiert wurden. Für die Firmenleitung ist Geiz wohl gleich doppelt geil: der eigene Geiz gegenüber den ihnen anvertrauten Arbeitnehmern, und deren Geiz, weil er die Kassen so richtig klingeln läßt.

12.12.2004
Werner Wiggermann, 59174 Kamen,


Betrifft: Heft 4
Herzlichen Glückwunsch auch zu dem Heft 4, das ich leider jetzt erst Gelegenheit hatte, zu lesen.Der Autor beleuchtet unser wichtigstes Zukunftsthema sehr intensiv, ganz ohne die sonst üblichen Kurzschlüsse - und auch ohne die verhängnisvolle Konzentration unseres Bildungs-Begriffs auf ökonomisch wertvolle Fähigkeiten.
 


Da verzeiht man auch leichte Übertreibungen des Autors wie auf S. 28 'Mit Ehrlichkeit hätte sie ja...'

Anmerkung der Redaktion/ Die vollständige Übertreibung lautet: 'Mit Ehrlichkeit hätte sie ja für den Journalistenberuf vielleicht ganz gute Voraussetzungen'.

09.02.2005
Horst Schneegaß aus Oldenburg,

Betrifft: Automaten 2

Lieber Altersgenosse!
Ich erinnere mich noch, dass es neben den Kaugummiautomaten mit den knallebunten Kaugummikugeln auch noch jene Automaten gab (und zwar sehr häufig), wo Kaugummikugeln mit diesen sog. 'gimmicks' (wie Totenkopfschlüsselanhänger, Freundschaftsringen etc.) zusammen in
e i  n  e  m Behälter waren. Ich meine mich zu erinnern, dass der Preis damals für eine Kaugummikugel leicht überhöht war, für das ersehnte gimmick allerdings fast geschenkt (wegen seines hineinphantasierten hohen Gebrauchswertes, bzw. Besitzwertes).
 
Es hatte schon etwas den Charakter eines Glücksspiels, den Geldeinsatz zu wagen in der Hoffnung ü b e r h a u p t ein gimmick zu bekommen (das Kaugummi war für mich wie wohl für die meisten meiner Kumpel so nebensächlich, wie es penetrant schmeckte, also sehr) ;
 


wenn es dann auch noch <Glücksschauer> der ersehnte Totenkopf war (dessen hineinphantasierter Gebrauchswert eigentlich nur seinem irgendwie angenommenen hohen Prestigewert bestand), dann hatte man es wirklich geschafft. Zumindest für ein paar Stunden galt man etwas.
 
Heute scheint es so zu sein, dass jeder kriegt was er will. Das kostet zwar, birgt aber kein Risiko. Höchstens, dass es einem nicht gefällt, was man erhält. Aber um wirklich ins Bewußtsein dringen zu lassen, dass man eigentlich beschissen wird, erfordert es auch Mut, und dafür ist das erstandene Produkt dann doch zu teuer. Also freut man sich. Irgendwie.

07.03.2005
Doris Biester aus Leer,


Betrifft: Schatten 4

Hallo lieber Jan,
die letzte Ausgabe (3.3.2005) Alltägliches gefällt mir sehr gut.Eine recht aussergewöhnliche Betrachtung über Schatten,die man oft in der kalten Jahreszeit(wo die Schatten immer länger werden) übersieht.
 


Bei manchen südamerikanischen Völkern war es ja auch üblich mit dem Spiel von Licht und Schatten Eindruck zu machen (Schatten einer Schlange, die die Pyramiden hochschlängelt), sowie im Tempel Abu Simbel wo die goldenen Statuen der Machthaber an besonderen Tagen im Jahr im Licht standen und danach wieder in ihre Schattenwelt verschwanden.
Hat mir gut gefallen,diese Betrachtung!

24.05.2005
Doris Biester aus Leer,


Betrifft: Fundsachen 3

Lieber Jan,
ein schöner Bericht über die Therapien ,
 


die für manche Menschen zu teuren 'Therapein' führen. Mystifikation statt Medizin hat Hochkonjuktur!
Gruss, Doris


Leserbrief vom 03.06.2005 entfernt

 

Leserbrief vom 06.06.2005 entfernt

 




Leserbrief vom 08.06.2005 entfernt


 




20.07.2005
Doris Biester aus Leer,


Betrifft: Langsam 2 und Langsam 1

Lieber Jan,
besonders berühren mich die Folgen Langsam 1/2.
 
Bin selber auch nicht die schnellste, bekam bei der Einschulung ein Namenschild mit einer Schnecke draufgemalt. Schnecken besitzen oft gemütliche Häuschen. Sie sind auch sehr zärtlich miteinander. Ab und an veranstalten sie auch kleine Wettrennen und klettern bei Regen an Baumstämme hoch.
Gruss, Doris

22.09.2005
Ralf-Wigand Usbeck aus Achim,


Betrifft: kleinmexiko.de allgemein

Lieber Herr Frey,
als ehemaliger Inhaber der Druckerei der ersten 3 Hefte möchte ich Ihnen mitteilen, daß ich noch heute gerne Ihre Website besuche.
 


Weiter so und bleiben Sie Ihrer besonderen Sichtweise der Dinge treu.
Mit lieben Grüßen
Ihr Ralf-Wigand Usbeck

6.2.2006
Doris Biester aus Leer,


Betrifft: Fundsachen 11

Lieber Jan,
ein sehr umfassender Bericht (Alltägliches 11a u 11b Lebensmittelkennzeichnung )

Ist ja eine wahre Wissenschaft, so richtig was für Alchimisten, gleichzeitig auch ziemlich erschreckend..
 
Oma`s Landwirtschaft war doch viel besser. Weiter so!!!!!
Gruss, Doris

Anmerkung der Redaktion: Die Redaktion dankt der Leserin für den anregenden Hinweis auf frühere ''Geheim''wissenschaften. Laut Duden, Fremdwörterbuch (Mannheim 1974) ist 'Alchimie [arab._span._fr.] die; -: 1. Chemie des Mittelalters. 2. unwissenschaftliche Versuche, unedle Stoffe in edle, bes. in Gold, zu verwandeln.'
5.4.2006
Doris Biester aus Leer,


Betrifft: Katzenpost

Liebe Christine,
vielen Dank für die schönen Geschichten rund um die Katz'....gefallen mir sehr gut.
 

Habe vor einiger Zeit eine Katzenfreundin getroffen und die sagte: Katzen brauchen ihre Untertanen! Fragen wir doch unsere Katzen auch mal!

Liebe Grüsse an die Katzenbande, Jan darf auch gegrüsst werden!

16.5.2006
Doris Biester aus Leer,


Betrifft: Parolen 19

Starke Frauen kennen wir viele, leider fallen sie zu selten auf....es sei denn man hört auf den Namen Jette Joop oder sonst wie.
Ein Beispiel aus meiner Familie:
Eine Schneidermeisterin am Anfang des 20. Jahrhunderts hatte viel mit Neid und Vorurteilen zu kämpfen, vorgetragen von weniger erfolgreichen Frauen.
 

Wenn dann noch ein eigener Schneiderbetrieb in einem kleinen Dorf gegründet wurde, war das in den Augen vieler unselbständiger Geschlechtsgenossen dort schon bald eine Provokation. Die eigenen Ehemänner bewunderten jedoch heimlich diesen Mut, und hätten auch gerne so eine Frau gehabt.
Starke Frauen....eine gute Parole an sich!

Doris

23.12.2006
Doris Biester aus Leer,


Betrifft: Für's Netz schreiben 19

Herzlichen Glückwunsch zum 10-jährigen Bestehen!
 

Die Hefte sind mit viel Liebe und Sachverstand gemacht, weiter so!

Doris

15.06.2007
Norbert Schröder aus Kolbermoor,


Betrifft: Klein Mexiko als Ort
Liebe Redaktion!
Bin zufällig auf diese site gestossen und habe mich wieder nach Bremen zurückversetzt gefühlt.
 

Habe früher an der Ecke 'Bei den 3 Pfählen/Bennigsenstr. gewohnt. Das war wohl nicht mehr das eigentliche 'Klein Mexiko', aber Vorstadt allemal und viele meiner Mitschüler von damals kamen ja aus 'Klein Mexiko'.

02.07.2008
Ahlrich Frey aus Leer,


Betrifft: Familie des Autors


Hallo Vetter Sohn,
bin heute per Zufall im Net auf " Klein Mexiko" gestoßen. Die Überraschung meinerseits war groß. Nur weiter so.
 

Werde 'Klein Mexiko' und das journalistische Geschehen der Enklave im Auge behalten.

LG Gruß aus der ostfr. Heimat von OPA / Bruder / Sohn !!

Weiterhin alles Gute

 

 
 

Leserbriefe stellen keine Meinungsäußerung der Redaktion dar.
 
 

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