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OMI UND OPI


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Omi und Opi

Omi und Opi auf dem Liegestuhl
        



Kleine Weisheiten über Katzen


Wer mag glauben, dass hinter diesen leuchtenden Augen keine Seele sei?

Théophile Gautier


Katzen sind Freunde der Gelehrsamkeit.

Charles Baudelaire

 
   

Wir lebten schon anderthalb Jahre im Tierheim und hatten nicht mehr damit gerechnet, dass wir noch ein neues Zuhause finden würden. Schließlich waren wir mit 15 Jahren nicht mehr ganz die Jüngsten. Doch dann kam eines Tages eine nette Frau, deren Katze gerade verstorben war, und sie schaute sich nach neuen Katzen um. Das war natürlich unsere Chance und glücklicherweise entschied sie sich für uns. Nun wohnen wir schon drei Jahre in dem kleinen Haus am Ende eines Weges und es gefällt uns von Tag zu Tag besser.
 
Wir bekommen sechsmal am Tag zu fressen, dann aber kleine Mahlzeiten, und nur weiches Futter. Dazu trinken wir Wasser oder Katzenmilch, die auch sehr lecker schmeckt. Doch ich als Kater bin auch einer Maus gegenüber nicht abgeneigt und schaffe es trotz meines höheren Alters noch, eine zu fangen. Meistens wird sie mir aber von meinem Frauchen wieder aus den Pfoten genommen. Sie ekelt sich nämlich davor. Ab und zu knabbere ich an den Grünpflanzen, auch das sieht sie nicht so gerne.
 

Meine Schwester tut so etwas nicht, aber dafür reißt sie schon mal die Tischdecke vom Tisch, auch vom gedeckten.Wir gehen zwar ab und zu nach draußen, aber unsere Haupttoilette steht in der Küche, denn nachts sind wir zuhause. Leider dürfen wir dann aber nicht zu unserem Frauchen ins Bett, doch dafür schmust sie mit uns tagsüber viel. Im Sommer liegen wir gerne im Garten auf der Liege und beobachten die Vögel. Unser Frauchen liegt bei uns und lässt uns viel Platz Zu den Mahlzeiten gehen wir zwischendurch immer rein.
 
Mindestens einmal im Jahr werden wir zur Vorsorgeuntersuchung gebracht. Wir gehen zu einer Ärztin, die auch Homöopathie betreibt, was immer das auch ist. Unser Frauchen meint jedenfalls, dass es gut sei. Trotzdem sind wir immer froh, wenn wir wieder nach Hause dürfen. So ein Katzenleben ist wirklich sehr angenehm, und wir hoffen für alle Katzen im Tierheim, dass sie es auch so gut bekommen.

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Die WKKP No. 62 erscheint am
31. August 2014
         Aufruf zur Ferienzeit

in gut 3 Wochen beginnen in Niedersachsen und Bremen die Schulferien. Zeit, endlich in den wohlverdienten Urlaub und in die Ferien zu gehen, möglichst auch zu verreisen. Hunde, Katzen und andere Haustiere haben es dann nicht immer leicht, denn meistens ist es nicht möglich, die Freunde mitzunehmen. Leider landen dann die Tiere mitunter an Autobahnen oder auf dem Parkplatz neben dem Supermarkt mit einer Leine oder einem Korb. Tierfreunden zieht sich bei diesem Gedanken das Herz zusammen. Damit es in keinem Fall soweit kommt, sollte man sich rechtzeitig Gedanken über den Verbleib der Vierbeiner machen. Wer nicht auf Verwandte, Freunde oder Nachbarn zurückgreifen kann hat aber auch andere Möglichkeiten. Es gibt in jeder Stadt oder im Landkreis entsprechende Tierpensionen, die allerdings eine Tagesgebühr für Futter, Reinigung oder evtl. Tierarztbesuche verlangen. Wenn Sie Ihr Tier lieber zuhause lassen und es dort betreuen lassen möchten, gibt es vom Tierheim Bremen eine Aktion, die heißt „Nimmst Du mein Tier, nehme ich Dein Tier,“ Tel. 0421/352214. Hier treffen sich Gleichgesinnte, die gerne bereit sind, auf Ihr Tier aufzupassen, wenn Sie nicht da sind. Katzen können zuhause versorgt und Hunde für die Dauer des Urlaubs bei der anderen Person wohnen. Dieser Service ist ehrenamtlich organisiert und daher völlig kostenlos. Sie tragen nur die Futter- und ggf. Medikamentenkosten. Tierheime außerhalb Bremens werden sicher einen ähnlichen Service anbieten. Wenn Sie bereits ein sehr altes, u. U. noch krankes Tier haben, sollte es eigentlich selbstverständlich sein, nicht mehr längere Zeit wegzufahren. Ihr Haustier will seinen Lebensabend am liebsten mit Ihnen verbringen. Es ist übrigens ein Irrglaube, dass Katzen lange Zeit allein sein können ohne Ansprache. Selbst wenn sie zu zweit sind, vermissen sie ihren Menschen bei ständiger, längerer Abwesenheit sehr. Daher bietet es sich vielleicht sogar an, wenn Sie den ganzen Tag arbeiten müssen, einen netten Menschen zu finden, der ab und zu nach den Stubentigern sieht. Ein Hund sollte sowieso nie länger als 2 Stunden alleine sein. Wenn Sie eine zuverlässige Person gefunden haben, können sie unbeschwert in den Urlaub fahren, und ihr Tier wird sie dankbar wieder zuhause empfangen.
  
 
 
 
 
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