Logo Klein  Mexiko
 
 

Nr. 6/2012, Bremen, den 16.3.2012, Nr. 346,   10 Jahre kleinmexiko.de: Danksagung

Foto-Notizblock: Computermüll und entgrenzte Wut?

        
Bitte beachten Sie bei Ihren Einkäufen und Aufträgen unsere Unterstützer:

 
ALLTAG IN BREMEN
FOLGE 006-12:
FOTONOTIZ-BLOCK: COMPUTER- MÜLL UND ENTGRENZTE WUT?




ÜBERSICHT:
ALLE FOLGEN
'ALLTAG IN BREMEN'


DIE HEFTE

KLEIN MEXIKO
ALS ORT


DAS ECHO

KLEIN MEXIKO
IM KOPF


KATZEN-POST

KONTAKT

SITEMAP
 
Die folgenden Fotos habe ich am Anfang März an einem Samstag aufgenommen - mit meiner neuen, kleinen Digitalkamera, die ich jetzt fast immer mit mir führe. Es zeigt die Überreste eines Computermonitors, den ich wenige Tage zuvor noch unzerstört am Rand einer Straße in der Nähe unserer Klein-Mexiko-Siedlung gesehen hatte. Lediglich das Datenkabel war abgeschnitten worden.

  Deshalb konnte niemand mehr das Gerät mit nach Hause nehmen und einfach an einen Computer anschließen. Ich bin zunächst davon ausgegangen, dass der Monitor Sperrmüll sein könnte, zu dem später noch weitere ausrangierte Gegenstände hinzugefügt werden könnten. Nachdem das Gerät dort aber eine Weile stand, ohne dass etwas geschah, kamen mir Zweifel an meiner ursprünglichen These.

Entkerntes Gehäuse eines Computermonitors
An jenem besagten Samstag fand ich dann das Gehäuse des Monitors teilweise zertrümmert und von der Bildröhre und übriger Elektronik 'entkernt' vor.

  Irgendeine milde Seele dürfte die Trümmer der Ummantelung in den zusammenhängenden Rest des Gehäuses gelegt haben.
Scherben der Bildröhre und die Elektronik eines Computermonitors
Die Scherben der Bildröhre und die Elektronik fand ich ein paar Meter entfernt in einem Stichweg, der von der Straße zur Klein-Mexiko-Siedlung führt. Fast auf der ganzen Breite des Weges waren feinste Splitter verteilt, die den Reifen meines Fahrrades gefährlich werden konnten.Also beschloß ich schon aus Selbstschutz diesen Müll zu beseitigen.

  Noch bevor ich damit begonnen hatte erfuhr ich zufällig von jemandem, der es wissen mußte, dass die Splitter wenigstens schon seit dem frühen Morgen des Samstags dort lagen. Ich hatte kaum damit angefangen, als eine junge Nachbarin, die meines Wissens auch kleine Kinder hat, mit ihrem Fahrrad an mir vorbeifuhr, nicht ohne mich für meinen Einsatz zu loben.
Als ich die Scherben zusammengefegt und in eine kleine Mülltonne geworfen hatte, kam eine Frau vorbei, die in die Klein-Mexiko-Siedlung gehen wollte. Auf meine Bitte hin half sie mir, indem sie Besen und Schaufel, die ich neben Tonne, Handfeger und Kehrschafel nicht mehr halten konnte, wieder zu unserem Haus zurückbrachte. Sie äußerte den Verdacht, dass der oder die Täter aus den großen Wohnblocks am Rande der Siedlung kommen könnten.

  Ich machte mich dann mit der Tonne, die ich in meinen Fahrrad-Anhänger geladen hatte, auf den Weg zur nahegelegenen Recycling-Station. Dort konnte ich den ganzen Müll in eine eigens herbeigebrachte, kleine Plastikkiste werfen. Die leere Hülle des Monitors lag noch ein paar Tage an der Straße, dann war sie auch verschwunden.

Bitte werfen Sie auch einen Blick auf Charlie Dittmeiers Bericht über einen jungen Müllsammler in Phnom Phen. Der Bericht datiert vom 7. September 2011. Der Link führt auf die letzte Notiz des Tagebuches. Bitte nach unten scrollen!
 
Nächste Folge 'Alltag in Bremen'
Freitag, den 30.3.2012

< vorige Folge    nächste Folge >

Archiv: Alle Folgen 'Alltag in Bremen'

         Platzhalter für Anzeigen
Platzhalter für Anzeigen


























  
 
 
   
 
 
 
nach oben         Kontakt        sitemap