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Warum ein Spottname für eine Zeitschrift?

        
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Zigarettenstummel im Schotterbett einer Straßenbahnhaltestelle
 
'Normaler' Alltag - genau betrachtet: Hundert(?) Zigarettenstummel im Schotterbett an der Haltestelle Wätjenstraße. (vgl. Blick auf das Pflaster (2))/ Filters of cigarettes at a tram station
(vgl. nächstes Bild/ next picture)  
 
 







Bierdosenhalde an einem Trinkertreffpunkt
 
Süchtigen-Alltag: Eine Bierdosenhalde an einem Trinkertreffpunkt (Pastorenweg)/ dump of beer cans at a meeting place of drinking mates.
(zurück zu Bild 1)    back to Finds 17
vgl. auch Fundsachen 17





Raum in einer Schlichtbauwohnung in einer Auffangsiedlung für Obdachlose  
Leerstehender Raum in einer sog. Schlichtbauwohnung im Bereich Wummensieder Str. Hier werden von Obdachlosigkeit bedrohte Menschen untergebracht: ein modernes Klein Mexiko?

 
Die Zeitschrift 'Klein Mexiko' möchte über etwas berichten, das auch einen großen Teil des historischen Klein Mexikos ausmachte: den Alltag des 'namenlosen' Bürgers mit seinen größeren Mühen und kleineren Freuden in seiner ganzen Glanzlosigkeit. Für diesen Alltag, der ja das eigentliche Leben ausmacht, haben die meisten Zeitungen wenig Raum. Sie sehen meistens etwas verächtlich über ihn hinweg, wie der 'gute' Bürger über den Klein Mexikaner.

Die Zeitschrift 'Klein Mexiko' will versuchen, den Alltag in der Vorstadt ruhig und genau zu beobachten. Der Herausgeber hofft, daß so ein Teil des Alltagslebens sichtbar wird, der dem Leser bisher verborgen oder fremd blieb. 'Klein Mexiko' will Verbindungen herstellen zwischen diesem fremden und dem bekannten Alltag. Vielleicht kommt dem Leser dann auch manches Fremde weniger spanisch oder 'klein mexikanisch' vor. Und er muß nicht mehr darüber spotten, weil er im Fremden auch ein wenig sich selbst wiedererkennt. Schließlich war das vergangene Klein Mexiko auch ein Ort, an dem in besonderer Weise Gemeinsinn und Gefühl für Zusammengehörigkeit erkennbar wurden: Der Staat schuf den Armen einen Raum, in dem sie menschenwürdiger leben konnten als zuvor. Die Klein Mexikaner halfen sich in den Notlagen des Alltag gegenseitig und standen auch politisch zusammen.
Wir leben in einer Zeit technischen und gesellschaftlichen Umbruchs, der ein wachsendes Heer von Verlierern hervorbringt. Es ist gesellschaftsfähig geworden, diese Verlierer auch noch mit Spott zu übergießen, indem man ihnen als Einzelnen mangelnde Eigenverantwortung unterstellt. Hier möchte Klein Mexiko gelegentlich dem Hochmut der Spötter entgegentreten.
Die Redaktion versteht sich nicht als Sprachrohr von Randgruppen. Es gehört aber zu ihren selbstgestellten Aufgaben in der heutigen Zeit moderne Klein Mexikos - in welcher Gestalt auch immer - aufzuspüren und sie zu dokumentieren.

Weitere aktuelle Informationen zum Hintergrund des Projektes unter Ohne Nachrichten Folge 1 und Folge 2.
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