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Folge 23/2002, Bremen, den 01.05.2002

Fundament für ein großes Verkehrsschild


        
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ALLTAG IN BREMEN
FOLGE 023-02:
FUNDAMENT FÜR EIN GROSSES VERKEHRS- SCHILD




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Werner Zirk und Peter Knutzen bereiten die Ankerstangen und den Bewehrungskorb vor
 
Werner Zirk (vorn) bereitet die Ankerstangen vor und Peter Knutzen präpariert den Bewehrungskorb.


Ankerstangen und Bewehrungskorb sind maßgerecht in die Verschalung eingebracht worden
 
Ankerstangen und Bewehrungskorb sind maßgerecht in die Verschalung eingebracht worden.


Die Verschalung wird mit Beton verfüllt
 
Die Verschalung wird mit Beton verfüllt.


Werner Zirk entfernt den oberirdischen Teil der Verschalung
 
Werner Zirk entfernt den oberirdischen Teil der Verschalung.


Peter Knutzen reinigt den Fuß- und Gehweg
 
Peter Knutzen reinigt den Fuß- und Gehweg an der planierten Fläche.


Der Sockel des Rohres wird mit Mischung abgeschlossen
 
Der Sockel des Rohres wird mit Mischung abgeschlossen.


Der Fundament des Schildes
 
Der Fundament des Schildes ist deutlich kleiner als das, dessen Entstehung ich verfolgt habe. (Schlüsselbund links als Größenmaßstab)

 
Die Ausgabe zum ersten Mai widmet sich wieder einmal Menschen, deren Arbeit kaum wahrgenommen wird, obwohl sie das Fundament für das Funktionieren unseres komplizierten Gemeinwesens ist.

04.04.2002
ca. 11:15
An der Ecke Wupperstraße/ Bismarckstraße beobachte ich zwei Männer bei der Arbeit. Sie haben eine Grube ausgehoben, die über einen Meter tief, knapp einen Meter breit und etwa drei Meter lang ist. Eine bereits eingebrachte Holzverschalung deutet darauf hin, dass ein Betonfundament gegossen werden soll. Ich komme mit Peter Knutzen und Werner Zirk ins Gespräch: Sie erstellen hier ein Fundament für einen großes Verkehrsschild. Peter Knutzen bereitet einen 'Käfig' aus dünnen Stahlstangen vor, der später in die Grube versenkt wird und in Beton eingegossen wird: Dieser sogenannte Bewehrungskorb macht den Beton stabiler. Werner Zirk macht sich an einer Metallkonstruktion zu schaffen, die aus einer Art überdimensionalen Gewindestangen besteht, die in zwei Reihen zu je vier Stück angeordnet und mit flachen Metallbändern verbunden sind. Diese Gewindestangen sind am Ende widerhakenförmig umgebogen. Auch diese sogenannten Ankerstangen, werden fast ganz in der Grube und im Beton verschwinden, nur ein Teil des Gewindes mit Muttern und Unterlegscheiben wird herausragen.

13:00
Der Bewehrungskorb und die verbundenen Ankerstangen sind maßgerecht in die Verschalung eingebracht worden.

16:30
Einige Meter weiter haben die beiden Arbeiter im Verlaufe des Nachmittags ein weiteres, etwas kleineres Fundament für ein Verkehrsschild hergestellt. Jetzt sind sie zurückgekehrt, um die Grube mit Beton zu verfüllen. Der Beton wird von einer Spezialfirma angeliefert: Aus einer großen Mischtrommel auf dem Lastwagen fließt der Beton über eine Rutsche in die Grube. Werner Zirk und sein Kollege Ewald Kloppenburg verteilen den Beton in der Grube. Hans Joachim Meyer von der Betonlieferfirma überwacht den Fluß des Materials.

05.04.2002
ca. 7:30
Werner Zirk entfernt mit einer Motorsäge den oberirdischen Teil der Verschalung des Fundamentes. Aus dem Beton ragen nur noch kurze Stücke der Ankerstangen mit Muttern, Unterlegscheiben und Schutzkappen.

09.04.2002
morgens
Peter Knutzen hat das Fundament wieder mit Erde abgedeckt, die Fläche planiert und den Rad- und Fußweg gereinigt. Sein Kollege Werner Zirk fährt die überschüssige Erde ab. Nur ein kleiner Stock, der in der Erde steckt, markiert die Lage des Fundamentes. Ich frage Peter Knutzen etwas bang, wie man denn das Fundament wiederfinden könne, wenn ein Unhold den Stock einfach ausreißen und wegwerfen würde. Er antwortet mir lächelnd: 'Die Leute, die das Schild aufstellen, haben ja einen genauen Lageplan.'

19.04.2002
nachmittags
An der Bismarckstraße, ganz in der Nähe des beschriebenen Fundamentes wird mit einem Kran, der auf einen Lastwagen montiert ist, ein Schild aufgestellt. Es soll den Autofahrern einen Hinweis geben , auf welcher Spur sie sich vor der Kreuzung Stader Straße/ Bismarckstraße einordnen müssen, um in den gewünschten Stadtteil zu gelangen. Als ich darauf aufmerksam werde, ist das Schild schon aufgestellt und montiert. Zunächst wurden auf die Ankerstangen jeweils eine Mutter und eine Unterlegscheibe aufgebracht. Die Enden der Ankerstangen sind durch Bohrungen in der Platte am Fuß des Rohres geführt worden. Dann sind wieder Unterlegscheiben und Muttern aufgesetzt worden und die Platte ist so mit dem Fundament verschraubt worden. Zum Schluß wurde eine Schutzkappe auf den herausragenden Teil der Ankerstange mit Mutter und Unterlegscheibe aufgesetzt. Dann wurde das Schild am Rohr angebracht. Der Sockel an der Fußplatte des Rohres wird schließlich mit einer Zementmischung abgeschlossen. Das Schild und somit auch das Fundament sind allerdings kleiner als das, dessen Entstehung ich mitverfolgt habe.

vgl. auch:

Straßenbahn-Gleisbau in Bremen

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